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Schulstart

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Schulstart

Fototipps zur Einschulung

Der 1. Schultag ist so aufregend, schließlich habt ihr den Lebensabschnitt Kindergarten nun hinter euch gelassen und der sprichwörtliche „Ernst des Lebens“ beginnt. Ob ihr nun professionelle Einschulungsfotos machen lasst oder nicht – am ersten Schultag ist die (Handy)Kamera dabei, wenn dein Sprössling zum ersten Mal in die Schule geht. Und da ist do-it-yourself angesagt, denn auf dem Schulgelände sind professionelle Fotografen selten bis nie dabei.

Damit dabei trotzdem tolle Erinnerungsfotos entstehen, gibt’s hier ein paar Tipps und Tricks für dich:

1. drin oder draußen?

Seit Corona hat es sich in den meisten Fällen wohl erledigt mit gemütlichen Kaffeerunden in der Aula. Stattdessen „dürfen“ die Eltern draußen warten. Mit viel Glück findet das Willkommen in der Turnhalle statt. Als Fotograf sind Außenaufnahmen immer die bessere Wahl, weil das Licht einfach schöner ist – und es mehr davon gibt.

Gerade in dunklen Turnhallen kommen Handykameras schnell an ihre Grenzen – die Folge sind verschwommene oder unscharfe Bilder. Es lohnt sich also, schon vor dem Betreten der Halle Fotos zu machen oder dein Kind nah an ein Fenster zu setzen.

2. Gegenlicht

Wenn dein Kind die Sonne oder das Fenster im Rücken hat, kommen manche Kameras nicht gut klar – denn sie versuchen, die hellen und dunklen Bildbereiche automatisch anzugleichen.

Falls das ein Problem ist, hilft nur eines: Lauf. Beweg dich in Richtung Lichtquelle, damit du etwas seitlicher zum Licht stehst und die starke Lichtquelle nicht im Rücken deines Fotomotivs ist. Das verbessert deine Fotos sofort. Und beachte auch Punkt 3!

 3. Schatten

Als Fotograf ist der Schatten dein Freund. Habe ich dich nicht vorhin ans Licht geschickt? Richtig! Aber zu viel des Guten ist eben auch nicht der Hit.

Wenn dein Kind in der prallen Sonne steht, kneift es bestimmt die Augen zusammen. Das allein ist schon ein Garant für schlechte Fotos, doch es kommt noch schlimmer: Je höher die Sonne steht, desto härter wird ihr Licht. Und desto härter werden auch ihre Schatten. Jede Falte, jeder Tränensack, jede Unebenheit wird unerbittlich ausgeleuchtet. Schmeichelhaft geht anders … Also ab in den Schatten mit euch!

Denn im Schatten ist das Licht herrlich gleichmäßig und weich – und alle können die Augen öffnen. Leider sind Schulen nicht so richtig sensibel was dieses Thema angeht und so wird eine Tafel als Foto-Kulisse im Pausenhof gerne so platziert, dass sie ab 10 Uhr in der prallen Sonne steht. Da hilft nur eines: Der frühe Vogel bekommt bessere Fotos. Macht eure Fotos vor der Tafel direkt vor Schulbeginn!

 4. Gewusel

Je mehr im Hintergrund passiert, desto unruhiger das Foto. Das gilt auch und vor allem für Farben! Es lohnt sich, einen Blick auf den Bildschirm zu werfen und zu prüfen, ob irgendwelche ablenkenden Gegenstände (oder Menschen) im Hintergrund zu sehen sind. Falls ja, geht ein paar Schritte weiter oder verändert den Blickwinkel!

Auch eine offene Blende – so nennt man es, wenn der Hintergrund unscharf wird – hilft, Ablenkung vom eigentlichen Motiv zu vermeiden. Bei manchen Kameras und Handys kannst du das auch in der Automatik über den „Porträtmodus“ einstellen. Probier das am besten vorher mal aus!

 5. Datenschutz

Eine Schule ist ein öffentliches Gebäude und somit ist Fotografieren hier streng genommen sogar untersagt. Bei der Einschulung wird da in der Regel eine Ausnahme gemacht, aber es ist trotzdem ratsam, ein halbes Auge auf dem Hintergrund zu haben.

Stehen dort Menschen? Läuft ein anderes Kind durchs Bild? Ist jemand erkennbar? Jeder hat ein Recht am eigenen Bild. Ohne dessen Erlaubnis darf kein Bild veröffentlicht werden. Und gerade bei Kindern verstehen viele Eltern keinen Spaß.

Also bitte andere Menschen zur Seite, verändere die Perspektive indem du dich wo anders hinstellst zum Fotografieren und schon ist das Problem gelöst. Sicher ist sicher …

 6. Bitte lächeln!

Ich bin mir nicht sicher, wer diesen Unsinn mit dem „Spaghetti“ oder „Ameisenscheiße“-Rufen in die Welt gebracht hat, aber ich würde gern mal ein ernstes Wörtchen mit diesem Menschen reden.

Wenn man einem Kind sagt es soll lächeln, verzieht es sein Gesicht meist zur Grimasse im verzweifelten Versuch, freundlich zu gucken. Klappt quasi nie.

Als Eltern erkennt ihr sofort, dass dieses Gesicht gestellt ist und wenn das böse „bitte lächeln“ einmal ausgesprochen ist, gibt es kein Zurück – das Kind denkt jetzt über seinen Gesichtsausdruck nach und ohne großes Ablenkungsmanöver wird das nichts mehr.

Falls es dir rausgerutscht ist, hilft nur eines: Verwickel dein Kind in ein Gespräch und gib ihm was zu tun. Schultüte öffnen, Büchertasche öffnen und etwas rausholen lassen, einen Witz machen den das Kind auch lustig findet … viel Glück.

Präventiv ist es besser, das Kind einfach zum Lachen zu bringen. Am einfachsten ist das, indem du Blödsinn erzählst. Zum Beispiel, dass du jetzt auch Lehrer werden willst und nächste Woche einfach mal vorbei kommst um mitzumachen. Oder wenn du laut verkündest, dass dein Kind jetzt endlich in die dritte Klasse kommt.

Pro-Tipp:

Lass nen Profi ran.

Die Schnappschüsse gehören zum 1. Schultag natürlich dazu. Aber es ist trotzdem schön, professionelle Fotos zur Einschulung machen zu lassen. Es ist ein großer Tag, ein großer Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden und der soll in Erinnerung bleiben. Außerdem habt ihr so die Chance auf Familienbilder (mit und ohne Schultüte). Viele Fotografen in deiner Nähe bieten zur Einschulung sogenannte Mini-Sessions an. Die dauern je nach Fotograf zwischen 10 und 30 Minuten pro Kind. Das ist etwas teurer als Kita-Fotos, denn der Fotograf deines Vertrauens nimmt sich 4-5x so viel Zeit wie im Kindergarten und räumt sich einen Extra Tag für die Einschulungsfotos frei. Falls du aus der Gegend rund um Nürnberg, Neumarkt und Roth kommst, kannst du ja mal schauen, ob ich dieses Jahr auch Einschulungsfotos anbiete!

Infos zum Schulstart-Fotoshooting

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Viel Spaß bei der Einschulung und vielleicht bis bald,

Deine Nicole